Wünsche ein gutes 2013 gehabt zu haben!

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2014 wird aufregend.

Viele Pläne, und ein paar gute Vorsätze, die ich hoffentlich am Ende nicht brechen werde. Einer davon ist, mehr zu bloggen – aber das wird kommen, und zwar spätestens, wenn es näher an die Europawahl in der Mitte des Jahres herangeht. Aber auch zu meiner Forschung möchte ich dann und wann ein bisschen mehr berichten.

Denn auch im Zuge meiner Doktorarbeit bzw. meines Doktorandenlebens ist viel geplant, aber dazu im neuen Jahr mehr; gestartet wird in den kommenden Tagen mit einer Ankündigung. Und dann… nun, auch das gehört alles zu den guten Vorsätzen.

Erst einmal bedanke ich mich bei allen Lesern und wünsche einen guten Rutsch und ein tolles, erfolgreiches Jahr 2014!

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Welcome to London – Zurück an der London School of Economics

(Foto von mir)


„Rerum cognoscere causas – Die Ursachen der Dinge erkennen“
(Motto der London School of Economics and Political Science)


Was ist passiert?

Heute mal ein Eintrag in eigener Sache – ich bin zurück an der London School of Economics and Political Science (LSE)! Ich habe meinen Master hier gemacht, und werde nur für ein halbes Jahr bzw. zwei Trimester hier bleiben. Wofür genau? Natürlich um meine Doktorarbeit weiter zu schreiben und quasi ganz nebenbei wieder das aufregende Leben an genau dieser Universität zu genießen.


Was meine ich dazu?

Erst einmal, was ist die LSE? Ganz kurz gesagt, ist die LSE eine der weltweit führenden Universitäten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ wird allerdings weit ausgelegt, denn so kann man neben Wirtschaft und Europäischer Politik auch Jura, Finanzwissenschaften und Anthropologie studieren. Hier sind knapp 9000 Studierende zu finden, von denen über die Hälfte „postgraduates“ sind, die also den Bachelor schon haben und hier für den Master oder den Doktor hergekommen sind.

Zu diesen postgraduates gehöre ich jetzt ein zweites Mal. Nach meinem Master in „Politics and Government in the European Union“ am European Institute freue ich mich, jetzt für ein halbes Jahr als „Visiting Research Student“ am Department of Government zu sein. Meinen „Leih-Doktorvater“,
Prof. Simon Hix, kenne ich bereits aus meinem Master, wo er mein „academic adviser“ war (quasi ein Doktorvater für Masterstudierende), und diese Zusammenarbeit führen wir nun fort.

Des Weiteren werde ich verschiedene Kurse belegen. Methoden stehen im Vordergrund – Fragestellungen wie ‚wie führe ich ein strukturiertes Interview mit einem Politiker’ oder wie werte ich meine zuvor gesammelten Daten aus. Aber auch Workshops zu den ganz praktischen Dingen des Doktorandenlebens werde ich belegen, wie zu Möglichkeiten des Publizierens in Fachzeitschriften.
Das ist alles noch in der Planung, und das Angebot an Veranstaltungen an der LSE ist um ein weiteres Mal überwältigend. Denn wären all die Kurse nicht genug, kann man noch Seminare im Careers Center besuchen, oder zu den sogenannten Public Lectures (Vorlesungen oder Podiumsdiskussionen am Abend, meist mit sehr bekannten Gästen) gehen… langweilig wird es jedenfalls nicht werden.


Fazit

Also, das gibt es Neues von mir – was heißt das für dieses Blog? Das heißt, dass es vermutlich wieder ein bisschen mehr britische Politik gibt, denn immerhin bin ich nicht nur täglich an einer der politischsten Universitäten der Welt unterwegs, sondern habe jetzt einen unerschöpflichen Fundus an britischen Tageszeitungen direkt vor meiner Haustür.
Ansonsten gibt es bestimmt hier und da mal einen Eintrag zum britischen Unileben, und wie sich dieses von dem gewohnten deutschen unterscheidet.
Ich bin gespannt, was jetzt alles kommt!

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