Flaschenpost aus Hamburg

fiete_klein(Quak! – Foto von mir)

Mir geht es gut in Hamburg – anders kann man es nicht sagen. In den letzten fünf Monaten ist viel passiert: neue Forschung habe ich angeschoben, mein erstes Seminar abgeschlossen und mit dem neuen Sommersemester zwei neue begonnen. Die Forschung führt natürlich Angefangenes aus München fort – das möchte ich auch nicht missen. So kümmere ich mich weiter mit Prof. Neil Thurman um datenjournalistische Themen, wie zur Wahrnehmung von automatisiertem Journalismus, was wir nächsten Monat auf Human-Machine Communication Preconference der ICA in Washington, D.C. in den USA vorstellen werden. Aber auch hier in Hamburg spielt im Forschungsverbund mit Prof. Michael Brüggemann der ‚Computational Journalism‘ eine große Rolle, und ich hoffe, bald mehr berichten zu können.

Die Lehre ist ebenfalls spannend. So kann ich hier in Hamburg nicht nur kommunikationswissenschaftlich unterrichten, sondern auch in anderen Studiengängen. So bringe ich in diesem Sommersemester in meinem Kurs „Kommunikation von und mit Politikern: Zwischen Parlament, Social Media und Wahlkampf“ angehenden Politikwissenschaftlern bei, wie die Social Media und Co. Den politischen Prozess beeinflussen können, und bekomme mitunter ganz andere Antworten, ob das nun „gut“ oder „schlecht“ für die Demokratie ist, als ich es von meinen Studierenden in München bekommen habe. Aber die Kommunikationswissenschaftler bleiben mir auch dieses Semester in dem Überblickskurs „Einführung in die empirische Kommunikationsforschung“ erhalten, in dem ich einen Überblick über die Methodenvielfalt in der Kommunikationswissenschaft gebe. Den Sportjournalismus habe ich in Hamburg schon in einem Blockseminar im letzten Wintersemester ‚angedockt‘, und es ist gut zu wissen, dass es auch hier viele Sportenthusiasten gibt.

Alles in allem ist hier also viel los – viele neue Herausforderungen, zu denen ich bald mehr erzählen kann! Natürlich bleibt in all dem München unvergessen, allein schon, weil meine neue Abenteuer von der obigen Ente begleitet werden, die mir als Abgeschiedgeschenk von meinen lieben Kollegen mitgegeben wurde. In dem Sinne von der „Münchner HSV-Ente“: Servus, und quak ahoi!

UPDATE: Jetzt auch mit Ente.