Einfach mal Freude teilen – Artikel angenommen!

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(Ein „Daumen hoch“-Foto von mir – zählt das schon als Eigenlob?)

 

Wie die Überschrift schon sagt, möchte ich einfach ein bisschen meiner Freude teilen – heute wurde ein Artikel, an dem ich mitgewirkt habe, zur Publikation angenommen! Immer ein Grund, einen kleinen Luftsprung zu machen.

Der Titel lautet „WHEN REPORTERS GET HANDS-ON WITH ROBO-WRITING: Professionals consider automated journalism’s capabilities and consequences“, und wird in Digital Journalism erscheinen. Der Artikel ist eine gemeinsame Arbeit mit Prof. Neil Thurman und Konstantin Dörr. Sobald der Artikel online gegangen ist, werde ich den Link hier posten.

… aber halt, worum geht es eigentlich?
Wie aus dem Titel hervorgeht, haben wir uns mit „robo-writing“ beschäftigt, d.h. mit Software, die nach ein paar Einstellungen in einer Datenmaske und einer angedockten Datenquelle automatisiert Texte ausspuckt. In unserem Fall geht es um derartig erstellte Nachrichten, z.B. aus der Finanzwelt oder Sportergebnisse. Diese neuartige Software findet bereits in einigen großen Medienunternehmen Verwendung, und so lässt z.B. Forbes Finanzberichte so in die Welt schicken. Es war also dringend an der Zeit, die „Leidtragenden“ zu dieser Entwicklung zu befragen – das sind, na klar, die Journalisten. Und das haben wir getan. Wir haben in London einen Workshop gegeben, und ausgewählte Journalisten in solche Software eingeführt. Danach durften sie selbst ran, und ihre Textchen entwerfen, alles im Gegenzug für ein ausführliches Interview zu Ihren Erfahrungen.
Und was rausgekommen ist…?
Ha!
Aber ich möchte mal nicht so sein – neben einiger Kritik an den Grenzen der Software (sie kann eben (noch) nicht alles, z.B. zu den Daten keine Hintergründe oder andere Ereignisse mit einbeziehen) gab es auch positive Stimmen. Gerade sehr strukturierte Nachrichten, wie die oben bereits erwähnten Finanzberichte, könnten so geschrieben werden, und die Journalisten hätten ihrerseits dann mehr Zeit für Hintergrundrecherche.

Soviel zur Freude – ich freue mich darauf, wenn der Artikel schließlich „richtig“ veröffentlicht ist!

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